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Pasta mit Avocadosauce aus der neuen Deli

Montag, 14. April 2014
Vor einigen Wochen kam endlich die neue Deli in die Läden (den Tag dürfen wir ab sofort übrigens 4x im Jahr feiern ;)) und auch ich durfte mich über eine Ausgabe freuen!
Wie ihr wisst, bin ich ein absoluter Fan des kleinen feinen Magazins und auch in der neuen Ausgabe sind schon haufenweise Rezepte zum Nachkochen und -backen markiert. Den Anfang macht heute die Pasta mit Avocadosauce von Seite 77.



Ein kleiner Fehler hatte sich eingeschlichen - im Zutatenblock war von Zitrone die Rede - im Rezept von Limette. Das macht keinen wirklich gravierenden Unterschied, geschmacklich geht es aber doch in leicht verschiedene Richtungen. Ich bin erstmal bei der Zitrone geblieben - beim nächsten Mal wird Limette ausprobiert!


Was ihr braucht

Rezept nach Deli, für 4 Personen


  • 6 Stiele Basilikum
  • 4 Stiele Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 reife Avocados
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • 40 g Parmesan (gerne auch etwas mehr)
  • 1 Tl Chiliflocken
  • 100 g Speck (kann auch weggelassen werden)
  • 400 g eurer Lieblingspasta
  • Salz

Wie ihr es macht

1 Basilikum, Petersilie, Knoblauch und das Fruchtfleisch der beiden Avocados mit dem Olivenöl pürieren. Mit der Schale und dem Saft aus einer Hälfte der Zitrone verrühren, danach die Hälfte des Parmesans und der Chiliflocken unterheben. Püree abgedeckt beiseite stellen.
Anmerkung: Wenn ihr einen Avocadokern aufhebt und ihn bis zum nächsten Schritt im Püree lasst, färbt es sich nicht braun!

2 Speck knusprig anbraten und eure Nudeln in Salzwasser al dente zubereiten. Vom Nudelwasser fangt ihr beim Abgießen ca. 5 El auf, die ihr sofort mit dem Avocadopüree vermengt. Gießt die Sauce über die Nudeln (hier kann gerne auch gleich alles vermengt werden) und garniert alles mit dem Speck und dem restlichen Parmesan sowie dem Rest Chili.

Fertig ♥




Die Sauce ist wunderbar sämig und der knusprige Speck bringt noch die schöne würzige Note. Ihr könnt ihn aber auch weglassen (oder wie im Heft empfohlen durch getrocknete Tomaten ersetzen) - dann rate ich aber zu einer extra Prise Salz im Püree ;)

Die Nudeln sollten restlos aufgegessen werden, denn über Nacht wird die Sauce dann doch schnell braun (hier hat bei mir der Kerntrick auch nicht mehr funktioniert..). Allerdings bleibt eh kaum etwas übrig, so lecker wie das Gericht ist!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche!

Jetzt wird es klein und süß- von Mini Zitronen-Gugl und gehäkelten Donuts

Donnerstag, 10. April 2014
Vor einigen Tagen hat die Glücksfee mich bei Froilein Pink ausgelost - als Gewinnerin der zuckersüßen Mini-Gugl Form von DERGUGL!



Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe - noch mehr sogar, als ich mein Paket gestern bei der Post abholen durfte! Vorher war schon alles für den Zitronenkuchen aus der Lecker Bakery (Ausgabe 01/2013) eingekauft wurden - aber die neue Form musste natürlich an diesem Abend auch noch eingeweiht werden. Warum also nicht etwas vom Teig abzwacken und zuckersüße Mini Zitronen-Gugl backen?



Geklappt hat die Umfunktionierung wunderbar und die Zitronen-Gugl fanden in der Uni heute dankbare Abnehmer ;)
Im Rezept findet ihr die Mengenangaben für die Gugl, wer einen richtigen Zitronenkuchen machen möchte, nimmt die vierfache Menge und gießt den Teig einfach in ein tiefes Backblech (Fettpfanne, 32x39 cm) und bäckt ihn bei gleicher Temperatur für 25 Minuten. Danach wird er ebenfalls mit dem Sirup getränkt und wer will, kann ihn mit den Zitronenscheiben belegen!

Jetzt aber endlich zu den Gugl(n/s?)

Mini Zitronen-Gugl


Was ihr braucht
für ca. 40 Stück


  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Mehl
  • 1 Bio-Zitrone (für den Kuchen hier nur 2 Zitronen nehmen!)
  • 80 g + 25 g Zucker
  • 1/4 Pk. Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1/2 Pk. Backpulver
  • 40 g Crème Fraîche
  • 40 ml Wasser

Wie ihr es macht

1 Rührt die weiche Butter mit 80 g Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz schaumig. Reibt von der Bio-Zitrone die Schale ab und gebt sie zusammen mit den beiden Eiern ebenfalls hinzu. Vermengt das Mehl mit dem Backpulver und hebt es abwechselnd mit der Crème fraîche unter den Teig.

2 Heizt euren Backofen auf 175° vor (150° Umluft) und füllt den Teig in eure Mini-Gugl-Form. Für 12 Minuten darf diese nun im heißen Ofen Platz nehmen.

3 Für den Zitronensirup in der Zwischenzeit halbiert ihr die Zitrone und presst eine Hälfte in einen Topf aus. Die andere Hälfte wird in dünne Scheiben geschnitten, welche zusammen mit den 25 g Zucker und 40 ml Wasser ebenfalls in den Topf kommen. Alles gut verrühren, aufkochen und 2-3 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd ziehen.
Anmerkung: Beim Kuchen nehmt ihr den Saft einer ganzen Zitrone und schneidet die zweite komplett in Scheiben.

4 Die fertigen Gugl kurz in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen. Mit dem Zitronensirup beträufeln. So mit dem restlichen Teig und Sirup weiter verfahren. Zum Schluss kann alles mit den Zitronenscheiben angerichtet werden. Fertig ♥



Ich gebe zu, dass sich die Gugl zwar nicht so gut beträufeln lassen, wie der Kuchen, aber glaubt mir - der Sirup ist so gut, da darf es auch ruhig etwas mehr sein und rumgematscht werden ;)
Vielen lieben Dank noch einmal an das Froilein Pink & den Südwest Verlag für dieses tolle Give Away!

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Und nun zum zweiten Teil des Titels. In den letzten Tagen habe ich mich etwas mehr meiner Häkelleidenschaft gewidmet und dabei herausgekommen ist unter anderem dieser schicke Donut.
Gehäkelt habe ich ihn nach der Anleitung von Yvonne von Taburettli und ich muss sagen - ein klein wenig stolz bin ich ja schon ;) Für den ersten saß ich zwei Stunden auf dem Balkon - der zweite ging dafür schon innerhalb einer Stunde vorm Fernseher von der Hand - und den dritten hatte ich während einer 40 minütigen Zugfahrt fertig! Die Streusel sind bei mir aufgenähte Perlen - ihr könnt sie aber natürlich auch mit farbigem Garn gestalten.
Ich bin schon wieder auf der Suche nach neuen schönen Häkelanleitungen, mal schauen, was es als nächstes wird!

Und vielleicht gibt es dann irgendwann mal einen reinen Häkel-Post, sofern euch das überhaupt interessiert ;)

Macht euch einen schönen Donnerstag und freut auch aufs Wochenende! ♥

METRO Kochherausforderung - Sommer auf dem Balkon!

Freitag, 4. April 2014
Vor einigen Tagen bekam ich eine E-Mail, dass meine Bewerbung für die neue METRO Kochherausforderung mit Erfolg gekrönt war - ich durfte dabei sein! Also hieß es fix mit meinem hiesigen Metro-Mitarbeiter einen Termin ausmachen und schon durfte ich mir meinen riesigen Warenkorb mit nach Hause nehmen! 



Darin enthalten waren:


  • zwei frische Lachsforellen
  • zwei Artischocken
  • einmal Rohschinken
  • einmal spanisches Brot mit Rosmarin
  • einmal Calamarate (Nudeln)
  • eine Dose Wachtelbohnen
  • eine Flasche Riesling
  • einmal Earl Grey Tea
  • zwei Tafeln Lindt Schoki Salted Caramel

Und das habe ich daraus gemacht...



Das Motto war bei uns Sommer auf dem Balkon - Grillabend im Hause Thank you for eating.!
Alle Zutaten wurden also in Gerichte verwandelt, die man gerne mal vom Grill holen oder als Beilage dazu genießen würde - macht auch also bereit auf ganz viel mhmm und ahhh! ;)

Ich habe mich für ein zweiteiliges Menü entschieden: gefüllte Lachsforelle vom Grill mit Nudelsalat, gegrillter Artischoke und spanischem Brot mit Bärlauchbutter als Hauptgang und gegrillte Banane mit Schoko und Karamelleis als Dessert. Begleitet wurde alles von einem Earl Grey Ice Tea und dem Rest des Rieslings!

Nacheinander stelle ich euch jetzt die Gerichte vor und kennzeichne mit rosa, welche Zutaten aus dem METRO-Warenkorb waren!


Gefüllte Lachsforellen vom Grill

Was ihr braucht
  • zwei frische Lachsforellen, ausgenommen
  • ordentlich Salz und Pfeffer
  • 1 Zitrone, in Scheiben geschnitten
  • 4 Zweige Rosmarin
  • eine Hand voll Bärlauch
  • Olivenöl

Wie ihr es macht

1 Salzt und pfeffert den Fisch von innen wie außen. Von den restlichen Zutaten kommt je die Hälfte in eine Forelle, welche zum Schluss mit etwas Olivenöl von beiden Seiten bestrichen wird.

2 Nun auf dem heißen Grill (am besten mit einer Fischzange) auf beiden Seiten knusprig grillen (ca. 15-20 Minuten). Schmecken lassen! ♥




Spanisches Brot mit Bärlauchbutter

Was ihr braucht
  • 250 g weiche Butter
  • zwei Hand voll Bärlauch, fein gehackt
  • zwei Prisen Salz
  • eine Packung Spanisches Brot

Wie ihr es macht

1 Die weiche Butter mit dem Bärlauch vermengen und mit Salz abschmecken. Zu dem Spanischen Brot und heißem Fisch servieren. Fertig!


Nudelsalat von Calamarata mit Wachtelbohnen, Riesling-Dressing und Rohschinken

Was ihr braucht
  • eine Packung Calamarata
  • ein Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben
  • eine Dose Wachtelbohnen, abgetropft
  • eine rote Paprika, in Streifen
  • eine halbe Gurke, in kleinen Stücken
  • zwei Zwiebeln, in dünnen Scheiben
  • einen Mozzarella, in Stücke gezupft
  • 5 Scheiben Rohschinken
für das Dressing
  • 3 EL Walnussöl
  • 5 EL Riesling
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Joghurt (nicht wundern, der flockt leicht aus!)
  • Salz, Pfeffer

Wie ihr es macht

1 Kocht die Nudeln bissfest in reichlich Salzwasser, gießt sie ab und lasst sie komplett auskühlen. Vermengt die Nudeln mit dem geschnittenem Gemüse und Mozzarella.

2 Vermengt alle Zutaten für das Dressing und mischt es unter den Salat. Zum Schluss wird der Rohschinken auf dem Nudelsalat drapiert! 



Gegrillte Artischocke

Artischocken habe ich bisher immer nur gegessen, nie selbst zubereitet. Bei Nadine von Dreierlei Liebelei bin ich auf ein tolles Rezept für gegrillte Artischocke gestoßen und wollte es zugleich nachmachen. Nur habe ich total vergessen, die Artischocken mit dem Kräuteröl zu bestreichen - das stand bis zum Ende das Abends einsam in der Küche. Geschmeckt haben sie trotzdem (mir zumindest, Herr J. fand sie relativ geschmacklos - aber das war ja meine Schuld..)

Das Rezept für die Artischocken findet ihr HIER. Ich könnte es nicht besser beschreiben!



Earl Grey Ice Tea

Was ihr braucht
  • zwei Beutel Earl Grey Tee
  • 250 ml heißes Wasser
  • 2 EL Honig
  • 750 ml Mineralwasser
  • Saft einer Zitrone
  • einige Minzzweige
  • Eiswürfeö

Wie ihr es macht

1 Gießt beide Earl Grey Beutel mit dem heißen Wasser in einer Tasse auf. Lasst ihn 5 Minuten ziehen, entfernt die Beutel und rührt den Honig ein. Danach darf der Earl Grey erst einmal abkühlen. 

2 Der abgekühlte Tee kommt dann zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Karaffe und darf sofort eiskalt genossen werden. Wer will, kann auch noch einen Schuss Riesling hineingeben - allerdings darf es ja auch mal alkoholfrei sein ;)



Gegrillte Banane mit Schoko und Karamelleis

Dieses Dessert sieht auf den ersten Blick etwas.. nunja.. gewöhnungsbedürftig aus. Man kann eine gegrillte Banane eben nicht 'schön' ablichten. Aber glaubt mir - unter der verkohlten Schale schlummert eine wunderbar süße, weiche Banane. Die Schoki zergeht auf ihr zu einer Schokosoße und beides zusammen mit dem kalten Karamelleis ist einfach nur ein Traum!

Was ihr braucht
  • zwei Bananen
  • 4 Stücke Salted Caramel Schoki
  • Karamelleis (Rezept hier)

Wie ihr es macht

1 Das Dessert wird am besten zum Schluss zubereitet. Die Bananen kommen direkt in die noch heiße Glut, bis die Schale richtig schwarz und die Banane innen weich wird. Vorsichtig aus der Glut fischen, aufschneiden und zwei Stück Schoki hineinstecken.
Zusammen mit dem Karamelleis genießen - aber Vorsicht - nicht die Zunge verbrennen! ;)




So - das war er also - mein Beitrag zur METRO Kochherausforderung! Wir saßen an diesem Abend noch lange lange auf dem Balkon und haben das wunderbare Wetter genossen - zusammen mit den beiden Tigern und der wunderschönen Lichterkette, die ich zum Geburtstag bekommen habe - yay ♥

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Blumenkohl-Burger mit Rucola und Honig-Senf-Dressing

Sonntag, 30. März 2014
Das Wetter spielt heute mal wieder fabelhaft mit und verwöhnt uns mit richtig viel Sonnenschein & Frühlingsgefühlen! Damit es jetzt auch noch in Richtung Genuss läuft, habe ich euch heute einen leckeren Blumenkohl Burger mitgebracht!





Das war mein erster Versuch und ich habe einfach mal losgelegt. Im Nachhinein war es dann schwer, die genauen Mengenangaben in Erinnerung zu rufen, aber ich denke, ich konnte das ganz gut abschätzen ;)

Die Blumenkohlpatties ist zugegeben etwas knifflig, aber mit ganz viel Liebe wird es perfekt - und schmeckt richtig gut! Ihr könnt es bei den Gewürzen natürlich wieder so bunt treiben, wie es euch beliebt, ich bin heute etwas dezenter unterwegs gewesen und habe nur zu Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch gegriffen :)

Was ihr braucht
für 4-6 Burger (je nachdem, wie groß ihr die Patties formt)

  • 1 Blumenkohl, in Röschen zerteilt
  • 1 Ei
  • große Prise Salz und Pfeffer
  • eine Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 Ei
  • 150-200 g Dinkelmehl (je nachdem, wie weich euer Blumenkohlteig ist)
  • 2 Hand voll Haferflocken
  • Semmelbrösel
  • Öl zum Braten
  • 6 EL süßen Senf
  • 4 EL Honig
  • 3 EL Olivenöl
  • Rucola
  • Burgerbuns (ich verspreche, dass ich die auch irgendwann selber machen werde! ;))

Wie ihr es macht

1 Gebt eure Blumenkohlröschen in einen Topf, bedeckt sie mit kaltem Wasser und 1 TL Salz und lasst dann alles aufkochen. Nach ca. 3 Minuten sprudelnd kochen schaltet ihr den Herd aus und lasst die Röschen bei leicht geöffnetem Deckel ausdampfen. Das ganze dauert ca. 15 Minuten und euer Blumenkohl sollte dann weich sein.

2 Gießt die Röschen ab und schreckt sie mit kaltem Wasser. Mit einem Kartoffelstampfer werden die Röschen nun in einer großen Schüssel zusammen mit dem Salz, Pfeffer und Knoblauch zerstampft.
Anmerkung: Wer es ganz fein haben will, kann auch pürieren! 
Lasst alles kurz abkühlen und rührt dann das Ei, sowie Mehl und Haferflocken unter.
Anmerkung: Wirklich abkühlen lassen - sonst stockt euch das Ei!

3 Erhitzt Öl in einer Pfanne und formt aus einer kleinen Hand voll Blumenkohlmasse ein Pattie, welches ihr von beiden Seiten mit Semmelbrösel bestreut. In der heißen Pfanne von beiden Seiten 3-4 Minuten braten, dabei vorsichtig wenden. Verfahrt so nacheinander mit jedem Pattie (die fertigen können zum warmhalten und eine Schicht Alufolie!)
Anmerkung: Lässt sich kein Pattie formen (dafür wirklich mit Gefühl arbeiten), könnt ihr schrittweise noch etwas Mehl oder Haferflocken hinzu geben!

4 Schneidet eure Buns auf und belegt sie mit dem Rucola und den Patties (1-2 pro Burger). Aus dem Senf, Honig und Olivenöl rührt ihr schnell ein Dressing zusammen und gebt je 2 EL über eure Blumenkohlpatties. Noch etwas Rucola und Deckel oben drauf - fertig!


Die Blumenkohl-Patties sind außen knusprig und innen butterweich! Ich kann sie mir auch gut zu Reis und Curry vorstellen oder als kaltes Fingerfood auf einer Partyplatte mit Chilidip.. mhmmm ich komme schon wieder ins Schwärmen ;)

Wenn euch ein ganzer Blumenkohl zu viel ist, könnt ihr auch nur die Hälfte an Patties zubereiten und den Rest zu Blumenkohlstampf verarbeiten. Der passt auch lecker zum Sonntagsbraten!

Futter für die Seele - Ofengemüse mit Erdnussbutter-Soße!

Mittwoch, 26. März 2014
Das Frühlingswetter lässt uns ja ganz schön im Stich.. leider. Aber wenn es draußen so stürmt (und bei einigen auch wieder schneit) braucht man etwas richtig tolles auf dem Teller. Und richtig toll ist das Ofengemüse mit Erdnussbutter-Soße, welches ich euch heute zeigen möchte!



Hier haben wir leckeren Chicorée, ein paar Möhrchen und rote Paprika, grüne Frühlingszwiebeln und tolle Kräuter wie Salbei und Rosmarin - serviert mit einer süß-scharfen Erdnussbutter-Soße (als Dip gesehen bei Anita von Olles Himmelsglitzerdings) in die ich mich einfach nur reinlegen könnte! 

Was ihr braucht
für 2 Personen

  • 2 Chirorée, geputzt und geviertelt 
  • 5 Möhren, geschält und halbiert
  • eine rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 3 Zwiebeln, geviertelt
  • ein Bund Frühlingszwiebeln, in 2 cm großen Stücken
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 5 Stängel Salbei
  • 100 ml Olivenöl
  • eine große Prise Salz + Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Honig
für die Soße
angelehnt an Anitas Rezept
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 100 ml heißes Wasser
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL gemahlene Chilis
  • Salz, Pfeffer

Wie ihr es macht

1 Mixt das Olivenöl mit ordentlich Salz und Pfeffer, dem gepressten Knoblauch und dem Honig. 

Heizt euren Backofen auf 200° vor und gebt das Gemüse (bis auf die Frühlings- und normalen Zwiebeln), sowie die Kräuter in eine Fettpfanne. Übergießt es mit dem Öl und mischt es noch einmal sanft aber gründlich durch! 
Für 15 Minuten in den Ofen damit!

2 Nach 15 Minuten schüttelt ihr das Gemüse gut durch und gebt die Frühlings- und normalen Zwiebelspalten hinzu. Für weitere 10 Minuten im Ofen lassen, wenn erforderlich die Temperatur etwas herunterdrehen!

3 In der Zwischenzeit verrührt ihr alle Zutaten für die Soße. 

Anmerkung: Es scheint zuerst, als würde die Erdnussbutter ausflocken bzw. als wäre die ganze Sache zu wässrig. Einfach weiterrühren und dann kurz abkühlen / stehen lassen. Die Erdnussbutter wird wieder etwas fester und gibt der Soße die nötige Bindung!

4 Das fertige Gemüse zusammen mit der Soße servieren und heiß mit einem leckeren Stück Baguette genießen!
Fertig ♥



Die süß-scharfe Soße passt perfekt zum leicht bitteren Chicorée und die Honig-Öl-Marinade zu den Möhrchen und Zwiebeln! Die Kräuter sind durch das Backen schön knusprig geworden und können samt Stiel verspeist werden! Natürlich könnt ihr beim Gemüse beliebig variieren, austauschen und ersetzen - zum Beispiel mit Zucchini, Tomaten oder Kartoffeln. Auch Spitzkohl habe ich schon aus dem Ofen kommen sehen! Eurer Fantasie sind da also keine Grenzen gesetzt!


PS: Und der Satz in der Fettpfanne lässt sich am Schluss wunderbar auftunken.. mhhmmmm!

Superschnelle Karamell-Eiscreme nach Jeanny!

Samstag, 22. März 2014
Da ich nun endlich über ein relativ großes Gefrierfach verfüge, war es nur eine Frage der Zeit, ehe ich mein erstes Eis da reinhauen würde! Die letzten Tage waren so wunderbar warm - da habe ich das Internet nach einem Eiscremerezept ohne Eismaschine durchforstet - und bin bei Jeanny von Zucker Zimt und Liebe fündig geworden!



Ihre Karamell-Eiscreme (für mich ist es wirklich Eiscreme, soooooo cremig!!) geht so super schnell und einfach, ich kann es selbst immer noch nicht glauben!
Und sie lässt sich nach belieben erweitern, zum Beispiel mit untergehobenen Früchten oder Keksen - yummy!!


Was ihr braucht

Rezept nach Jeanny

  • 600 ml Sahne
  • 350 g Karamellcreme (gibts als Brotaufstrich im Supermarkt!)

Wie ihr es macht

1 Sahne steif schlagen und mit der leicht cremig verrührten Karamellcreme vermengen (das geht am besten durch mehrmaliges Unterheben!). Dabei könnt ihr ruhig noch ein paar Karamellstreifen übrig lassen, die machen sich toll im Eis!

2 Füllt die Sahnecreme in eine verschließbare Form (ca. 1 L) und lasst sie 4-6 Stunden (am besten über Nacht) durchfrosten. 
Mit euren Lieblingstoppings oder Schokosoße servieren oder einfach pur genießen!

Fertig ♥



Danke Jeanny für das tolle Rezept - ich habe noch eine riesige Menge Eis übrig und werde es ganz allein verdrücken! (Hier bitte ein böses Lachen einblenden!)

Ich hoffe, ihr habt ein wunderbares Wochenende!


Albondigas - Spanische Fleischbällchen als Hommage an Chemnitz

Donnerstag, 20. März 2014
Ich hatte euch hier schon einmal von meinem Lieblingsspanier in Chemnitz berichtet. Da ich ja nun in Leipzig weile und so gut wie gar nicht mehr nach Chemnitz komme (ein Glück, dass Herr J. kostenlos Bahn fahren kann!) war es eindeutig an der Zeit, mir etwas vom Lieblingsspanier-Gefühl nach Hause zu holen!

In einem schon etwas älterem Kochbuch, was mir meine Mama damals zum Auszug mitgegeben hatte, fand ich ein Rezept für die spanischen Fleischbällchen, auch Albondigas genannt, die hoffentlich genauso schmecken sollten, wie wir es vom Spanier gewohnt waren!
Allerdings muss ich gestehen, dass ich das Rezept ein wenig nach eigenem Gutdünken abgewandelt habe.. ihr kennt das ja ;)

Also Vorhang auf für die leicht abgewandelten Albondigas nach "Das 365 Tage Kochbuch*"!



Was ihr braucht
für 4 Personen

  • 600 g Rinderhack
  • 6 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 6 EL Milch
  • 1/2 TL gemahlenen Kümmel
  • 1/2 TL Oregano
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Hand voll Basilikum + etwas zur Deko, gehackt
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 2 kleine Möhren
  • Öl
  • 1 EL Mehl
  • 500 g passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer

Wie ihr es macht

1 Für die Bällchen vermengt ihr das Hack mit den Semmelbröseln, dem Ei und der Milch. Würzt dann alles mit dem Kümmel, Oregano, einer gepressten Knoblauchzehe und dem Basilikum sowie ordentlich Salz und Pfeffer. Aus der Masse formt ihr nun etwa Golfballgroße Bällchen und stellt sie zur Seite.

2 Hackt die Zwiebel und würfelt Paprika und Möhren klein. In einer großen Pfanne erhitzt ihr das Öl und bratet darin zuerst die Zwiebel, dann das restliche Gemüse an. Gebt das Mehl darüber und lasst alles kurz anschwitzen. Gießt die passierten Tomaten hinzu und lasst alles aufköcheln. Gebt eine große Prise Salz und Pfeffer, sowie die zweite Knoblauchzehe (gespresst) hinzu und setzt dann die Bällchen in die Tomatensoße. Auf mittlerer bis schwacher Hitze 30 Minuten garen diese nun bei geschlossenem Pfannendeckel. Nach etwa der Hälfte der Zeit könnt ihr sie einmal wenden.

3 Schmeckt zum Schluss die Soße noch einmal mit ordentlich Salz und Pfeffer sowie Oregano ab. Serviert die Bällchen heiß mit etwas Baguette, dem restlichen Basilikum und am besten einem kühlen Glas Bier oder Wein!

Fertig ♥





Die Bällchen sind wunderbar saftig und die Soße würzig! Ich muss mir da leider selber auf die Schulter klopfen, dass das so gut schmeckt (und wirklich sehr sehr sehr nahe an die Tapas vom Spanier herankommt!) - und habe zum Glück noch eine winzig kleine Portion nur für mich übrig!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag und Start ins Fast-Wochenende!
Lasst es euch gut gehen!



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